EVA beantragt Förderung bei der NKI

Titel Förderprojekt:Erstellung einer Potenzialstudie für die Siedlungsabfalldeponie Erbenschwang I
Laufzeit des Vorhabens:01.08.2021 – 31.07.2022 (Bewilligungszeitraum)
Beteiligte Partner: EVA GmbH / AU-Consult
Förderkennzeichen:03K17453
Ziel/Inhalt des Vorhabens:Optimierung der Deponiegaserfassung der Siedlungsabfalldeponie Erbenschwang I des LK Weilheim-Schongau

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzinitiativen ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Die EVA GmbH hat bei der NKI die Förderung einer Potenzialstudie beantragt. Es soll ermittelt werden, wie die Deponiegaserfassung im Abschnitt I der Deponie in Erbenschwang optimiert werden kann. Der BA I wurde von 1982 bis 1987 befüllt, also noch vor der Einführung der getrennten Abfallsammlung und vor der Einführung der Biotonne. Mittlerweile entsteht jedoch auf der Deponie praktisch kein Deponiegas mehr, so dass mit der Potenzialstudie die Umstellung auf eine Schwachgasfackel untersucht werden soll.

Die Deponie Erbenschwang ist seit 1982 Hausmülldeponie des Landkreises und verfügt über vier getrennte Bauabschnitte. Die ersten 3 Abschnitte sind bereits verfüllt und rekultiviert, der vierte Abschnitt wird aktuell genutzt.

BA I      Verfüllung von 1982 bis 1987
BA II     Verfüllung von 1987 bis 1990
BA III    Verfüllung von 1990 bis 1992
BA IVa  Verfüllung von 1992 – 2003 und wieder seit 2012; Verfüllende ca. 2030

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