Drucken E-Mail

Achtung! Biotonnen frieren ein!

Die Nächte im Winter sind kalt, und so kommt es regelmäßig vor, dass der Biomüll in den Biotonnen festfriert und die Tonne bei der Müllabfuhr gar nicht oder nur unvollständig geleert werden kann.
Das ist sehr unangenehm, weil vielleicht bis zur nächsten Abfuhr nicht mehr ausreichend Platz für die Bioabfälle vorhanden ist. Wir bitten Sie um Verständnis, dass der Abfuhrunternehmer in diesen Fällen grundsätzlich nicht nachfahren kann! Das wäre schon allein zeitlich nicht zu schaffen.

Aber was tun, wenn man noch eine volle oder halbvolle Biotonne hat und die nächste Leerung erst in zwei Wochen erfolgt?

Die EVA GmbH hat mit dem Abfuhrunternehmer vereinbart, dass beim nächsten Leerungstermin der Biotonne ausnahmsweise Kartons oder Säcke aus Papier mitgenommen werden, die neben der Biotonne bereitstehen. Damit soll den Betroffenen geholfen werden, die zu wenig Platz in der Tonne haben.

Abfallberater der EVA GmbH

Und was kann man tun, um das Risiko einer eingefrorenen Tonne zu verringern?

  • Die Biotonne sollte im Winter - wenn möglich - an einem frostsicheren Standort (z. B. in der Garage) stehen.
  • Die Küchenabfälle sollten in viel Papier oder Zeitungspapier (keine Illustrierte) eingewickelt werden oder in handelsüblichen Papiertüten gesammelt werden. Verwenden Sie keine Plastiktüten oder "kompostierbare Plastikbeutel".
  • Papiertaschentücher, Papierservietten oder Küchenkrepppapier und Eierkartons können auch in den Biomüll geworfen werden; diese Abfälle saugen ebenfalls Feuchtigkeit auf und kompostieren gut.
  • Der Biomüll sollte locker in der Tonne liegen und nicht hineingedrückt oder verpresst werden.
  • Vor der Leerung sollte die Tonne überprüft werden und ggf. kann der festgefrorene Inhalt mit einem Stiel oder Stecken von den Tonnenwänden gelöst werden. Für die Entleerbarkeit der Tonnen sind die Benutzer verantwortlich.

Alle Informationen zur Biotonne