FAQ - häufig gestellte Fragen

Hier haben wir für Sie Antworten zu Fragen zusammengestellt, die uns sehr oft gestellt werden. Wenn Sie mehr wissen wollen, wenden Sie sich bitte an die EVA Abfallberater.

Allgemeine Fragen

Wurden Ihre Tonne nicht geleert oder die Säcke nicht abgeholt?

Bitte rufen Sie in diesen Fällen immer umgehend Abfallberatung der EVA GmbH ("Beratung / Kontakt") an. Warten Sie bitte nicht mehrere Tage damit.

Wird Sperrmüll noch abgeholt?

Ja, aber die Abholung ist kostenpflichtig. Sie ist wegen des höheren Aufwands auch teurer als die Selbstanlieferung an den Wertstoffhöfen. Nähere Hinweise finden Sie unter "Abfallentsorgung > Sperrmüll".

Wann und wo gibt es die neuen Abfuhrkalender?

Die neuen Abfuhrkalender für das nächste Jahr werden immer Anfang bis Mitte Dezember über die Post als Postwurfsendung verteilt und in jeden Briefkasten eingeworfen.

Sollten Sie keinen Kalender erhalten haben, können Sie sich von den Abfallberatern einen Kalender zuschicken lassen. Auch in den Rathäusern der Städte und Gemeinden liegen die Kalender zur Abholung aus. Außerdem finden Sie Ihre Abfuhrtermine auch hier unter "Abfallentsorgung > Müllabfuhr, Termine".

Wird der Restmüll in Erbenschwang verbrannt?

Nein. Der Restmüll wird im Abfallentsorgungszentrum Erbenschwang mechanisch-biologisch vorbehandelt, bevor er auf der Deponie abgelagert wird. Der Kreistag hat sich 1982 dagegen ausgesprochen, im Landkreis eine Müllverbrennung zu bauen. Daraufhin wurde ein Abfallwirtschaftskonzept entwickelt, dass eine andere Behandlungsmethode für Restmüll beinhaltet.

Wie werden Asbestzementplatten (z.B. Eternit) entsorgt?

Alte Well- oder Fassadenplatten auf Dächern und an Gebäudefassaden, sind asbesthaltig. Asbestfasern sind seit langem als krebserzeugend eingestuft. Asbesthaltige Produkte dürfen daher nicht mehr in Verkehr gebracht werden und müssen, wenn sie ausgedient haben, speziell entsorgt werden. Dabei sollen natürlich Mensch und Natur sowohl beim Entfernen als auch bei der Entsorgung nicht geschädigt werden.

Wir empfehlen daher, Dächer oder Fassaden nur von Firmen sanieren zu lassen, die eine entsprechende Fachkunde nach der „Technischen Regel für Gefahrstoffe – TRGS 519“ besitzen und ordnungsgemäß mit asbesthaltigen Produkte umgehen können.

Sollten Sie dennoch die Arbeiten selbst vornehmen wollen, vermeiden Sie alles, was Staub freisetzen könnte: Brechen Sie die Platten nicht oder werfen Sie sie nicht zu Boden. Am besten werden die Platten befeuchtet, um eine Staubentwicklung zu vermeiden.

Die Platten müssen für den Transport und die Entsorgung in spezielle Säcke - so genannte "Big Bags" - verpackt werden, die Sie vorab u.a. bei der EVA GmbH kaufen können. Die verpackten Platten müssen dann im AEZ Erbenschwang angeliefert werden. Die Säcke können dort mit dem Radlader vom Anhänger heruntergenommen werden. Die Anlieferpreise und die Preise für die Säcke finden Sie unter Preise/Gebühren.

Warum darf man an den Wertstoffhöfen keine Wertstoffe mitnehmen?

Unser Personal an den Wertstoffhöfen wird oft gefragt, ob man Wertstoffe mitnehmen dürfe, die von anderen Anlieferern am Wertstoffhof entsorgt wurden. Dabei kann es sich z. B. um ein altes Fahrrad, Elektrogeräte, Elektroteile oder um ein Möbelstück handeln.
Diese Anfragen werden prinzipiell abgelehnt. Es ist grundsätzlich verboten, in den Containern oder in den ebenerdigen Anlieferboxen zu stöbern, zu suchen und Wertstoffe mitzunehmen.
Diese Regelung gilt aus verschiedenen Gründen:

  • Unsere Wertstoffhöfe sind Entsorgungs-Einrichtungen.
    Abfallerzeuger bringen ihre Abfälle und Wertstoffe in die Wertstoffhöfe und erteilen uns damit den Auftrag, die angelieferten Wertstoffe ordnungsgemäß zu entsorgen. In vielen Fällen bezahlen die Anlieferer auch für die Entsorgung.
  • Es besteht ein hohes Verletzungs- und Unfallrisiko.
    In die Container zu steigen oder auf den Abfällen in den Anlieferboxen herumzuklettern, ist gefährlich. Man kann sich verletzen, stürzen oder wird womöglich von herabfallenden Teilen getroffen werden, die andere Anlieferer in die Container oder in die Anlieferboxen werfen.
    Dieses Risiko gehen wir nicht ein.
  • Elektroaltgeräte müssen über das bundesweite Hersteller-Rücknahmesystem entsorgt werden.
  • Wir wissen nicht, ob Elektrogeräte noch einwandfrei funktionstüchtig sind. Womöglich ist eine erneute Inbetriebnahme gefährlich.
  • Kühlgeräte müssen wegen der enthaltenen Kühlmittel, die bei Freisetzung die Ozonschicht schädigen, beim Recycling besonders behandelt werden.
  • Computer könnten noch persönliche Daten enthalten.
  • Ein Fahrrad könnte z. B. einen gebrochenen Rahmen haben.
  • Manche Abfälle könnten hygienisch bedenklich sein.
  • Wir möchten nicht, dass Wertstoffe, die von unseren Kunden bei uns entsorgt wurden, plötzlich auf Flohmärkten, bei ebay o.ä. angeboten werden. 

Fragen zu Gartenabfällen

Warum entfällt die Gartenabfallsammlung, die im Herbst stattfand?

Die Sammlung wurde in den vergangenen Jahren immer weniger in Anspruch genommen.

Bei der letzten landkreisweiten Sammlung in 2010 wurden 305 Tonnen Gartenabfälle eingesammelt. Das waren nur etwas über 3% der Gesamtmenge in dem Jahr. Fast 97% der Gartenabfälle wurden von den Bürgern selbst an den Wertstoffhöfen und den Grüngutsammelstellen angeliefert.
Die EVA GmbH bietet aber seit 2012 speziell für sperrigen Baum- und Strauchschnitt, der nur schwer transportiert werden kann, im Herbst eine kostenpflichtige Abholung an. Anmeldungen nimmt die Abfallberatung der EVA GmbH entgegen.
Es ist außerdem noch möglich, Gartenabfälle regelmäßig über die Biotonne zu entsorgen, die ganzjährig 14-tägig entleert wird.

Können Gartenabfälle kostenlos entsorgt werden?

Jein. Ab 1. Januar 2011 können bis zu 200 kg Gartenabfälle pro Tag kostenlos an unseren Wertstoffhöfen und an der Grüngutsammelstelle in Sindelsdorf entsorgt werden. Anliefermengen von mehr als 200 kg werden vollständig ohne Freimenge zum regulären Annahmepreis abgerechnet.

An den Grüngutsammelstellen in Bernried, Huglfing, Peiting und Steingaden werden maximal 2 m3 Gartenabfall pro Öffnungstag angenommen.

Können Friedhofskränze als Gartenabfälle entsorgt werden?

Ja, wenn der Römer aus einem kompostierbaren Material besteht und die Schleifen entfernt werden. Die Drähte, mit denen die Tannenzweige am Römer befestigt sind, müssen nicht entfernt werden. Bis zu einer Menge von 200 kg am Tag werden die Kränze dann kostenlos angenommen.

Fragen zum Biomüll

Was kann ich gegen Maden in der Biotonne tun?

Falls sich in Ihrer Biotonne bereits Maden entwickelt haben, können Sie sie zumindest bei Sonnenschein erstmal nach unten in die Tonne vertreiben, wenn Sie den Tonnendeckel geöffnet lassen. Maden meiden Licht und Trockenheit. Halten Sie also Ihre Biotonne so trocken wie möglich. Hierzu können sie Sägemehl von unbehandeltem Holz verwenden oder Gesteinsmehle, die es z.B. in Baumärkten gibt. Streuen Sie es lagenweise über den Biomüll, um Feuchtigkeit aufzusaugen. Das mögen die Maden nicht. Nach der Entleerung der Tonne sollte diese gut ausgewaschen werden, um alle Reste zu entfernen.

Um zu vermeiden, dass sich erneut Maden einfinden, sollten organische Küchenabfälle in Papiertüten gesammelt oder in Tageszeitungspapier gut eingewickelt werden und zwar schon bevor die Fliegen ihre Eier in den Küchenabfällen ablegen. Maden können sich nicht vermehren, sondern entstehen immer aus Fliegeneiern.

Wurst- oder Fleischreste sollten besonders gut eingewickelt werden. Vielleicht können sie auch erst kurz vor dem Entleerungstag in die warme Biotonne geworfen und vorher kühl aufbewahrt werden.

Die Biotonne sollte im Sommer grundsätzlich an einem schattigen Ort aufgestellt werden. Weitere Hinweise finden Sie unter "Abfallentsorgung > Biotonne".

Was kann ich tun, wenn meine Biotonne eingefroren ist?

Im Winter lässt es sich manchmal nicht vermeiden, dass der Inhalt in der Biotonne festfriert und die Tonne dann möglicherweise von der Müllabfuhr nicht geleert werden kann. Da die Abfuhrunternehmer nicht verpflichtet sind, den Inhalt zu lösen oder eingefrorene Tonnen zu einem späteren Zeitpunkt nachzufahren, müssen Sie Vorsorge treffen, dass die Tonne entleerbar ist.

Sie können die festgefrorenen Abfälle mit einem Stecken von den Innenwänden lösen, bevor Sie die Tonne zur Abfuhr bereitstellen. Die Tonne sollte möglichst an einem frostsicheren Standort (z.B. in der Garage) aufgestellt werden. Die Bioabfälle sollten gut in Papier (z.B. Papiertüten, Tageszeitungspapier) eingewickelt werden, damit die Feuchtigkeit aufgesaugt wird.

Konnte Ihre Biotonne im Winter doch einmal nicht (vollständig) geleert werden, so dürfen Sie bei der nächsten Abfuhr ausnahmsweise irgendeinen Karton oder einen Sack aus Papier mit Biomüll zur Biotonne dazu stellen. Die Abfuhrunternehmer nehmen die Sachen mit.

Übrigens kann es auch schon im Herbst bei den ersten Nachtfrösten vorkommen, dass Laub an den Innenwänden festfriert und dass bei der Entleerung der Tonne das leichte Laub „lieber“ an der Wand haften bleibt als der Schwerkraft zu folgen und ins Müllauto zu rutschen.

Das hat nichts damit zu tun, dass die Tonne „schlampig“ entleert wurde. Der Entleerungsvorgang an den Fahrzeugen erfolgt nämlich vollautomatisch und bei den mehreren Hundert Tonnen, die täglich geleert werden, immer gleich.

Wohin mit Q-Tips?

Q-Tips oder Ohrenstäbchen werfen Sie bitte zusammen mit anderen Hygieneabfällen (z.B. Windeln, Binden, Watte) aus dem Bad in die Restmülltonne. Diese Abfälle gehören auf keinen Fall in die Biotonne.

Kann man Holzasche in die Biotonne werfen?

Nein, auf keinen Fall. Asche wäre zwar ein guter Dünger, aber die häufig hohen Gehalte an Bor, das sich durch die Verbrennung in der Asche angereichert hat, beeinträchtigen die Kompost-Qualität. Deswegen gehört Asche - gut abgekühlt! - immer in die Restmülltonne.

Gehört Tierstreu in die Biotonne?

Nein. Tierexkremente, Vogelsand, Katzenstreu etc. gehören in die Restmülltonne. In der Biotonne belasten diese Abfälle später die Kompost-Qualität, weil sie möglicherweise Krankheitskeime enthalten, die bei der Hygienisierung nicht abgetötet werden können.

Kann man Straßenkehricht in die Biotonne geben?

Nein. Straßenkehricht oder von der Straße aufgefegtes Laub gehört nicht in die Biotonne, sondern in den Restmüll, um den Kompost später nicht unnötig mit Schadstoffen zu belasten.

Fragen zum Grauen Sack

Warum wurden die Grauen Säcke verkleinert?

Dafür gibt es mehrere Gründe:

Die größeren Säcke wurden oft zu voll befüllt und waren zu schwer. Da bei den Vereinssammlungen auch viele Jugendliche beteiligt sind, hatten die ganz besonders darunter zu leiden. Appelle oder die Aufschrift auf den Säcken, die Säcke nicht zu voll zu machen, haben keinen Erfolg gezeigt. Jetzt können die Säcke nicht mehr zu schwer werden, da weniger hineinpasst.

Die EVA GmbH beobachtet außerdem seit Jahren, dass immer mehr Säcke beschafft werden müssen. Die Kosten für die Säcke werden aus den Müllgebühren bestritten. Dem vermehrten Sackbedarf steht aber nicht die entsprechend höhere Sammelmenge beim Altpapier gegenüber. Die bisherigen Grauen Säcke wurden zunehmend für alle möglichen anderen Zwecke als die Altpapiersammlung eingesetzt: z. B. als Altkleidersammelsack oder für Gartenabfälle. Die EVA GmbH hofft, dass die kleineren und etwas dünneren Säcke nicht mehr so stark zweckentfremdet werden und wird die Entwicklung weiter beobachten.

Fragen zum Gelben Sack

Warum sind die Gelben Säcke geändert worden?

Das Duale System Deutschland schreibt die Einsammlung und Sortierung der Verkaufsverpackungen regelmäßig neu aus. Die Leistung beinhaltet auch die Beschaffung der Gelben Säcke durch den Einsammler. Dazu legt das Duale System Qualitätsanforderungen für die Gelben Säcke fest. Sie wurden in der Vergangenheit reduziert, weil der Sackverbrauch bundesweit den Anfall an Verpackungen weit überstieg. Die Gelben Säcke wurden für andere Zwecke mißbraucht. Nun reicht die Qualität der Säcke gerade noch dafür aus, darin die leichten Verpackungen zu sammeln.

Müssen die Verpackungen, die in den Gelben Sack kommen, ausgewaschen werden?

Nein, das ist nicht notwendig.

Das Duale System, das für die Verwertung der Verpackungen verantwortlich ist, fordert lediglich, dass die Verpackungen löffelrein, pinselrein oder tropffrei sein müssen. Der Joghurtbecher sollte also beispielsweise mit dem Löffel ausgekratzt oder die Getränkekartons ohne Tropfreste sein.

Falls Sie Ihre Verpackungen aus hygienischen oder ästhetischen Gründen dennoch auswaschen möchten: Bitte ver(sch)wenden Sie dafür aus ökologischen Gründen auf gar keinen Fall frisches, sauberes Wasser, sondern das Restspülwasser.

Sollen die Deckel von Joghurtbechern zusammengeknüllt werden?

Nein, Aluminiumfolien von Joghurt-, Sahne oder Quarkbechern oder die Schokoladenfolien sollten flach und unzerknüllt in den Gelben Sack geworfen werden. Sie können auch mehrere Folien zu einem größeren Ball mit einem Durchmesser von etwa 10 cm rollen. Auf jeden Fall sollten die Deckel vom Joghurtbecher ganz abgezogen werden.

Mit moderner Sortiertechnik wird Aluminium heutzutage mit Hilfe von Elektrizität magnetisiert und kann dann automatisch aussortiert werden.

Dürfen Dosen in den Gelben Sack geworfen werden?

Ja. Aber in unserem Landkreis gibt es zwei Erfassungssysteme für Dosen: außer dem Gelben Sack gibt es auch noch die Dosen-Container neben den Glas-Containern.

Besser wäre es, die Dosen in die Dosen-Container zu werfen. Denn dort werden die Dosen sortenrein gesammelt und müssen nicht erst in der Sortieranlage teuer aussortiert werden.

Und im Fall von Fischkonserven oder Tierfutterdosen ist die Entsorgung über den Doseniglu statt über den Gelben Sack wahrscheinlich angenehmer und ökologischer. Da der Inhalt dieser Dosen sehr geruchsintensiv ist, werden die Dosen oft aufwendig gesäubert, damit der Gelbe Sack innerhalb des vierwöchigen Abholturnus nicht unangenehm zu riechen beginnt. Und dazu wird Wasser benötigt.

Werfen Sie diese Dosen in die Dosencontainer, müssen sie nicht gründlich gespült werden und Sie sparen Wasser. Und zum Glascontainer muß man sowieso fahren.

Fragen zum Glascontainer

Werden die drei Altglas-Farben weiß, braun und grün im LKW wieder vermischt?

Nein, das sieht auf den ersten Blick nur so aus. Von unten kann man nämlich nicht sehen, dass der Laderaum des LKW durch Trennwände in mehrere Kammern unterteilt ist, so dass für jede Glasfarbe eine Kammer zur Verfügung steht. Bei der Entladung in der Glashütte kann die Arretierung der Kammern je nach Bedarf gelöst werden, so dass auch dort die Farbtrennung erhalten bleibt.

Wohin sollen eigentlich blaue oder rote Glasflaschen geworfen werden?

Blaue Flaschen oder auch rotes oder schwarzes Altglas können Sie zum Grünglas dazu werfen. Diese Glasfarbe verträgt am besten Fremdfarben. Weißglas oder Braunglas sind zu empfindlich und müssen sortenrein bleiben.

Müssen Flaschenverschlüsse abgenommen werden, bevor das Altglas in den Iglu geworfen wird?

Schraubverschlüsse, Kronkorken oder Korken müssen zwar nicht entfernt werden, aber Sie helfen der Glashütte weiter, wenn Sie Verschlüsse aus Metall abnehmen und zum Beipiel in den daneben stehendenen Dosencontainer werfen. Denn sonst muss die Glashütte die Verschlüsse aus den Scherben aussortieren und auf eigene Kosten entsorgen.