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Abfalltrennung Altpapier

 
 

Grauer Wertstoffsack für Altpapier (monatliche bis zweimonatliche Abholung)

 

Biotonne
 

Altpapier
 

Gelber Sack
 

Restmülltonne
Bitte fassen Sie für die Altpapiersammlung Zeitungen, Illustrierte, Kataloge und Prospekte zu Zeitungsbündeln zusammen. Kartonagen, Zettel, Büropapiere oder Bücher geben Sie bitte in den Grauen Sack. Große Kartonagen können auch gefaltet und gebündelt extra bereitgestellt werden, aber stellen Sie sie nicht lose bereit.
 
Durch diese getrennte und vorsortierte Erfassung entfällt eine Nachsortierung, und das Altpapier kann besser verwertet werden. Säcke und Bündel sollten nicht mehr als 10 kg wiegen.
 
Nicht in den Grauen Sack: Getränkekartons gehören in den Gelben Sack. Papierhandtücher, Küchenkrepppapier, Tempos oder Servietten sollten in die Biotonne. Tapeten, Kohlepapier, Pergamentpapier, gewachstes Papier, Fax(Thermo)-Papier, Durchschreibpapier oder durchgefärbtes Papier gehören in den Restmüll.
 
 
 
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Das Altpapier wird in unserem Landkreis im Grauen Wertstoffsack eingesammelt. Die Abholung erfolgt in monatlichem bis zweimonatlichem Turnus; die Termine sind auf den Abfuhrkalendern eingetragen. Die Grauen Säcke werden kostenlos ausgegeben, meist in den Gemeinde-Verwaltungen oder auch an allen Recyclinghöfen.
Mit der Altpapiersammlung hat die EVA GmbH die örtlichen Vereine beauftragt. Seit 2005 sammeln in allen 34 Gemeinden die Vereine das Altpapier ein - das ist einmalig in Bayern.
Mit Zustimmung des Kreisrats können die Vereine je nach Altpapieraufkommen, Personal- oder Fahrzeugkapazitäten das Altpapier in einem monatlichen bis zu zweimonatlichen Turnus einsammeln. Sollten Sie bei großem Altpapieranfall jedoch Platzprobleme bekommen bzw. die Sammlungen für Ihren Bedarf zu selten statt finden, können Sie Ihr Altpapier auch kostenlos an den Recyclinghöfen abgeben.

Die Sammlungen auf Vereinsbasis bieten mehrere Vorteile.
Die Vereine, die von der EVA GmbH für die Durchführung der Sammlungen bezahlt werden, können in finanziell immer schwierigeren Zeiten ihre Kassen auffüllen. Das Sammelentgelt wird je Tonne Altpapier bezahlt und erhöht sich, wenn die Vereine hochwertigeres Altpapier getrennt einsammeln.
Dabei sind sie jedoch auf Ihre Mithilfe angewiesen: Stellen Sie bitte die hochwertigeren Zeitungen, Illustrierte, Prospekte und Kataloge als Zeitungsbündel getrennt bereit! Sie unterstützen damit das ehrenamtliche Engagement der Vereinsmitglieder zusätzlich!

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Es gibt noch weitere Vorteile, die letztlich allen Müllgebührenzahlern zu Gute kommen, weil sie den Müllgebührenhaushalt entlasten:
1. Die Vereinssammlungen sind finanziell günstiger als eine Erfassung des Altpapiers mit Hilfe der Abfuhrunternehmer.
2. Im Falle einer günstigen Situation auf dem Altpapiermarkt fließen die Erlöse aus der Altpapierverwertung in den Müllgebührenhaushalt ein.

Wir möchten alle Bürger und Betriebe in allen Gemeinden des Landkreises dazu aufrufen, die Altpapiersammlungen der Vereine zu unterstützen und ihr Altpapier zu den in den Abfuhrkalendern der EVA GmbH genannten Terminen bereitstellen.
Bitte beachten Sie dazu folgende Hinweise:

  • Bündeln Sie bitte Zeitungen, Illustrierte, Werbedrucksachen und Kataloge und stellen Sie die Bündel getrennt von Knüllpapier und Pappe/Kartonagen bereit.
    Sie erleichtern die Verwertung, weil eine weitere Sortierung dann nicht mehr notwendig ist. Außerdem unterstützen Sie damit die Vereine, die für die wertvollere und getrennt eingesammelte Zeitungsware ein zusätzliches Sammel-Entgelt erhalten.
  • Bitte falten und bündeln Sie große Kartons oder Pappestücke und stellen Sie sie gesondert bereit. Dann müssen nicht alle Stücke aufwändig einzeln aufgeladen werden.
  • Kleine Kartonagen und Knüllpapier lassen sich am besten im Grauen Papiersack sammeln und bereitstellen. Sie können dann einfach aufgeladen werden.
  • Achten Sie bitte darauf, dass die Bündel und die Säcke nicht schwerer als 10 kg werden, damit sie noch einfach aufgeladen werden können. Die Vereinsmitglieder, unter denen sich viele Jugendliche befinden, müssen den ganzen Tag über Schwerstarbeit leisten.
  • Die Grauen Säcke für die Sammlungen erhalten Sie kostenlos bei den meisten Gemeinde-Verwaltungen und in den Recyclinghöfen. Wo genau Sie die kostenlosen Grauen Säcke für Ihr Altpapier erhalten, können Sie hier nachschauen.
  • Stellen Sie bitte das Sammelgut am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 h morgens gut sichtbar am Stra-ßenrand bereit. i Ins Altpapier dürfen kein Hausmüll, keine Speisereste oder andere Wertstoffe gegeben werden; der Graue Sack wird sonst nicht mitgenommen, da eine Verwertung des Altpapiers ausgeschlossen ist.
  • Getränkekartons, „Papier“-Joghurtbecher, Milch-, Saft- und Sahnetüten gehören in den Gelben Sack.
  • Zellstoffe wie z.B.: Papierhandtücher, Tempos, Küchenkrepppapier (Zewa) oder Eierkartons sind besser in der Biotonne aufgehoben.
  • In die Restmülltonne gehören: Durchschreibpapier, Wachspapier (für Käse oder Wurst), Faxpapier (Thermopapier), durchgefärbtes Papier (Reißprobe), Kohlepapier, beschichtetes Papier, Transparentpapier, Pergamentpapier, Butterbrotpapier, Aufkleber, Etiketten, Bastelkrepppapier. Diese Papiere sind beschichtet oder naßfest und daher nicht für das Altpapier-Recycling geeignet.

Die „neuen“ Grauen Säcke
Die EVA GmbH liefert seit Herbst 2003 verkleinerte Graue Säcke aus; sie sind um ca. 30 cm verkürzt worden.
Das hat bei vielen Bürgern Unverständnis und Beschwerden ausgelöst, da in die Säcke nicht mehr so viel Altpapier hineinpaßt und sie nun auch etwas dünnwandiger sind. Die Verkürzung ist jedoch beabsichtigt, und es wird auch noch einige Zeit abgewartet und beobachtet, ob die Verkleinerung der Säcke die von uns gewünschten Ziele erreicht.

Für die Verkleinerung der Grauen Säcke gibt es mehrere Gründe:
Es wird seit langem beklagt, dass die zur Sammlung bereitgestellten Säcke zu schwer sind: Gewichte von 20 oder 25 kg sind keine Seltenheit. Da bei den Vereinssammlungen auch viele Jugendliche mitmachen, hatten die ganz besonders schwer zu schleppen. Und so einen schweren Sack auf’s Sammelfahrzeug zu wuchten, ist kein Kinderspiel, sondern Schwerstarbeit.
Appelle, die Säcke nicht zu voll zu machen, brachten bisher nicht das gewünschte Ergebnis. Da nun in die Säcke weniger hineinpaßt, sind sie leichter zu handhaben.
Seit Jahren beobachten wir außerdem, dass die Grauen Säcke nicht nur für die Altpapiersammlung, sondern auch für sehr viele andere Zwecke benutzt werden. Die Säcke waren mit ihrer Größe und Stabilität offensichtlich überaus praktisch für die Altkleidersammlung, für den Transport von Gartenabfällen oder gar als Abdeckfolie beim Weißeln.
Ein Beispiel, das die Situation verdeutlicht: in Penzberg sind von 2001 auf 2002 rund 60.000 Säcke mehr ausgegeben, aber nur 8 Tonnen mehr Altpapier eingesammelt worden. Wäre jeder dieser zusätzlich ausgegebenen Säcke mit nur 10 kg Altpapier befüllt worden, hätte man 600 Tonnen mehr Altpapier eingesammelt.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis für diese Maßnahme, mit der wir versuchen möchten, die Arbeit der Vereine zu erleichtern und die finanziellen Ausgaben in sinnvollen Grenzen zu halten.

Bei einem Problem, das seitens der Bürger häufiger angesprochen wurde, gäbe es jedoch Abhilfe:
Einige Haushalte oder Betriebe spannen die Säcke in spezielle Ständer ein, um das Altpapier bequem hineinwerfen zu können. Die Säcke sind nun zu kurz für die Ständer und rutschen nach unten heraus. Wenn man jedoch unter den Ständer einen größeren Karton oder Kasten platziert, der den Sack abstützt, kann man den Ständer weiterhin für die Altpapiererfassung nutzen.

 

Warum wurden die Grauen Säcke verkleinert?

 

Allgemeine Informationen zur Müllabfuhr

finden Sie hier...

 

Abfalltrennung im Landkreis Weilheim-Schongau

Download Infoblatt (PDF)

 
 
 
 
   
   
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