| Häufig gestellte Fragen
(FAQ) |
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| 1. Wurden Ihre
Tonne nicht geleert oder die Säcke nicht abgeholt? |
| Bitte rufen Sie in diesen Fällen
immer umgehend Abfallberatung der EVA GmbH an;
warten Sie bitte nicht mehrere Tage damit. Erste Hinweise finden Sie auch
unter Müll-Notruf. |
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| 2. Wo gibt
es Kompost? |
An den Recyclinghöfen
wird Kompost kostenlos in kleinen Mengen bis maximal 1 Kubikmeter abgegeben. Der Kompost ist nicht
abgesackt, sondern muss in selbst mitgebrachte Behältnisse geschaufelt
werden.
Da die Biomüllkompostierung im AEZ Erbenschwang im Juni 2004 beendet
wurde, kann die EVA GmbH keine größeren Mengen mehr abgeben. Auch die Abholung größerer
Mengen Kompost durch die Landwirtschaft oder anderer gewerblicher Unternehmen
entfällt. |
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| 3. Können
Gartenabfälle kostenlos entsorgt werden? |
| Jein. Bis zu 100 kg Gartenabfälle
können pro Tag kostenlos an unseren Recyclinghöfen entsorgt werden.
Anliefermengen zwischen 100 und 300 kg werden zu reduzierten Preisen angenommen;
die Anlieferpreise enthalten praktisch eine Freimenge von 100 kg. Bei Anlieferungen
von mehr als 300 kg wird der normale Entsorgungspreis berechnet. |
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| 4. Können
Friedhofskränze als Gartenabfälle entsorgt werden? |
| Ja, wenn der Römer aus einem
kompostierbaren Material besteht und die Schleifen entfernt werden.
Die Drähte, mit denen die Tannenzweige am Römer befestigt sind,
müssen nicht entfernt werden. Bis zu einer Menge von 100 kg am Tag
werden die Kränze dann kostenlos angenommen. |
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| 5. Was kann
ich gegen Maden in der Biotonne tun? |
Falls sich in Ihrer Biotonne bereits
Maden entwickelt haben, können Sie sie zumindest bei Sonnenschein erstmal
nach unten in die Tonne vertreiben, wenn Sie den Tonnendeckel geöffnet
lassen. Maden meiden Licht und Trockenheit. Halten Sie also Ihre Biotonne
so trocken wie möglich. Hierzu können sie Sägemehl
von unbehandeltem Holz verwenden oder Gesteinsmehle, die es z.B.
in Baumärkten gibt. Streuen Sie es lagenweise über den Biomüll,
um Feuchtigkeit aufzusaugen. Das mögen die Maden nicht. Nach der Entleerung
der Tonne sollte diese gut ausgewaschen werden, um alle Reste zu
entfernen.
Um zu vermeiden, dass sich erneut Maden einfinden, sollten organische Küchenabfälle
in Papiertüten gesammelt oder in Tageszeitungspapier gut eingewickelt
werden und zwar schon bevor die Fliegen ihre Eier in den Küchenabfällen
ablegen. Maden können sich nicht vermehren, sondern entstehen
immer aus Fliegeneiern.
Wurst- oder Fleischreste sollten besonders gut eingewickelt werden. Vielleicht
können sie auch erst kurz vor dem Entleerungstag in die warme Biotonne
geworfen und vorher kühl aufbewahrt werden.
Die Biotonne sollte im Sommer grundsätzlich an einem schattigen
Ort aufgestellt werden. Weitere Hinweise finden Sie unter Biotonne. |
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| 6. Was kann
ich tun, wenn meine Biotonne eingefroren ist? |
Im Winter lässt es sich manchmal
nicht vermeiden, dass der Inhalt in der Biotonne festfriert und die Tonne
dann möglicherweise von der Müllabfuhr nicht geleert werden kann.
Da die Abfuhrunternehmer nicht verpflichtet sind, den Inhalt zu lösen
oder eingefrorene Tonnen zu einem späteren Zeitpunkt nachzufahren,
müssen Sie Vorsorge treffen, dass die Tonne entleerbar ist.
Sie können die festgefrorenen Abfälle mit einem Stecken von
den Innenwänden lösen, bevor Sie die Tonne zur Abfuhr bereitstellen.
Die Tonne sollte möglichst an einem frostsicheren Standort (z.B.
in der Garage) aufgestellt werden. Die Bioabfälle sollten gut in Papier
(z.B. Papiertüten, Tageszeitungspapier) eingewickelt werden, damit
die Feuchtigkeit aufgesaugt wird.
Konnte Ihre Biotonne im Winter doch einmal nicht (vollständig) geleert
werden, so dürfen Sie bei der nächsten Abfuhr ausnahmsweise irgendeinen
Karton oder einen Sack aus Papier mit Biomüll zur Biotonne dazu stellen.
Die Abfuhrunternehmer nehmen die Sachen mit. Übrigens kann es auch
schon im Herbst bei den ersten Nachtfrösten vorkommen, dass Laub an
den Innenwänden festfriert und dass bei der Entleerung der Tonne das
leichte Laub „lieber“ an der Wand haften bleibt als der Schwerkraft
zu folgen und ins Müllauto zu rutschen.
Das hat nichts damit zu tun, dass die Tonne „schlampig“ entleert
wurde. Der Entleerungsvorgang an den Fahrzeugen erfolgt nämlich vollautomatisch
und bei den mehreren Hundert Tonnen, die täglich geleert werden, immer
gleich. |
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| 7. Kann man
Holzasche in die Biotonne werfen? |
| Nein, auf keinen Fall. Asche
wäre zwar ein guter Dünger, aber die häufig hohen Gehalte
an Bor, das sich durch die Verbrennung in der Asche angereichert hat, beeinträchtigen
die Kompost-Qualität. |
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| 8. Wohin mit
Q-Tips? |
| Q-Tips oder Ohrenstäbchen werfen
Sie bitte zusammen mit anderen Hygieneabfällen (z.B. Windeln, Binden,
Watte) aus dem Bad in die Restmülltonne.
Diese Abfälle gehören auf keinen Fall in die Biotonne. |
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| 9. Gehört
Tierstreu in die Biotonne? |
| Nein. Tierexkremente, Vogelsand,
Katzenstreu etc. gehören in die Restmülltonne.
In der Biotonne belasten diese Abfälle später die Kompost-Qualität,
weil sie möglicherweise Krankheitskeime enthalten, die bei der Hy-gienisierung
nicht abgetötet werden können. |
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| 10. Kann man
Straßenkehricht in die Biotonne geben? |
| Nein. Straßenkehricht
oder von der Straße aufgefegtes Laub gehören nicht in die Biotonne,
sondern in den Restmüll, um den Kompost später
nicht unnötig mit Schadstoffen zu belasten. |
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| 11. Warum wurden
die Grauen Säcke verkleinert? |
Dafür gibt es mehrere Gründe:
Die Altpapiersammler beklagen seit langem, dass die Säcke oft zu
schwer befüllt sind. Da bei den Vereinssammlungen auch viele Jugendliche
beteiligt sind, hatten die ganz besonders darunter zu leiden. Appelle oder
die Aufschrift auf den Säcken, die Säcke nicht zu voll zu machen,
haben bisher keinen Erfolg gezeigt. Jetzt können die Säcke nicht
mehr zu schwer werden, da weniger hineinpasst.
Die EVA GmbH beobachtet außerdem seit Jahren, dass immer mehr Säcke
beschafft werden müssen. Die Kosten für die Säcke werden
von den Müllgebühren bestritten. Dem vermehrten Sackbedarf steht
aber nicht die entsprechend höhere Sammelmenge beim Altpapier gegenüber.
Die bisherigen Grauen Säcke wurden zunehmend für alle möglichen
anderen Zwecke als die Altpapiersammlung eingesetzt: z. B. als Altkleidersammelsack
oder für Gartenabfälle. In Penzberg wurden beispielsweise von
2001 auf 2002 rund 58.000 Graue Säcke zusätzlich ausgegeben. Wäre
jeder Sack mit 10 kg Altpapier befüllt und eingesammelt worden, hätte
man in Penzberg 580 Tonnen mehr Altpapier erfaßt. Tatsächlich
erhöhte sich die Altpapiermenge in Penzberg nur um 8 Tonnen.
Die EVA GmbH hofft, dass die kleineren und etwas dünneren Säcke
nicht mehr so stark zweckentfremdet werden und wird die Entwicklung weiter
beobachten. |
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| 12. Warum sind
die Gelben Säcke geändert worden? |
| Das Duale System Deutschland schreibt die Einsammlung und Sortierung der Verkaufsverpackungen regelmäßig neu aus. Die Leistung beinhaltet auch die Beschaffung der Gelben Säcke durch den Einsammler. Die EVA GmbH als frühere Vertragspartnerin hat diese Ausschreibung nicht gewonnen. Statt dessen wird ab 2007 die Entsorgunsgsfirma Hubert Schmid aus Marktoberdorf die Gelben Säcke im Landkreis einsammeln und diese auch beschaffen. Sie hält sich dabei an die Qualitätsanforderungen des Dualen Systems. |
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| 13. Müssen
die Verpackungen, die in den Gelben Sack kommen, ausgewaschen werden? |
Nein, das ist nicht notwendig.
Das Duale System, das für die Verwertung der Verpackungen verantwortlich
ist, fordert lediglich, dass die Verpackungen löffelrein, pinselrein
oder tropffrei sein müssen. Der Joghurtbecher sollte also beispielsweise
mit dem Löffel ausgekratzt oder die Getränkekartons ohne Tropfreste
sein.
Falls Sie Ihre Verpackungen aus hygienischen oder ästhetischen Gründen
dennoch auswaschen möchten: Bitte ver(sch)wenden Sie dafür aus
ökologischen Gründen auf gar keinen Fall frisches, sauberes Wasser,
sondern das Restspülwasser. |
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| 14. Sollen
die Deckel von Joghurtbechern zusammengeknüllt werden? |
Nein, Aluminiumfolien von
Joghurt-, Sahne oder Quarkbechern oder die Schokoladenfolien sollten flach
und unzerknüllt in den Gelben Sack geworfen werden. Sie können
auch mehrere Folien zu einem größeren Ball mit einem Durchmesser
von etwa 10 cm rollen. Auf jeden Fall sollten die Deckel vom Joghurtbecher
ganz abgezogen werden.
Mit moderner Sortiertechnik wird Aluminium heutzutage mit Hilfe von Elektrizität magnetisiert und kann dann automatisch aussortiert werden. |
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| 15. Dürfen
Dosen in den Gelben Sack geworfen werden? |
Ja. Aber in unserem Landkreis gibt
es zwei Erfassungssysteme für Dosen: außer dem Gelben Sack gibt
es auch noch die Dosen-Container neben den Glas-Containern.
Besser wäre es, die Dosen in die Dosen-Container zu werfen. Denn dort
werden die Dosen sortenrein gesammelt und müssen nicht erst in der
Sortieranlage teuer aussortiert werden.
Und im Fall von Fischkonserven oder Tierfutterdosen ist die Entsorgung über
den Doseniglu statt über den Gelben Sack wahrscheinlich angenehmer
und ökologischer. Da der Inhalt dieser Dosen sehr geruchsintensiv ist,
werden die Dosen oft aufwendig gesäubert, damit der Gelbe Sack innerhalb
des vierwöchigen Abholturnus nicht unangenehm zu riechen beginnt. Und
dazu wird Wasser benötigt.
Werfen Sie diese Dosen in die Dosencontainer, müssen sie nicht gründlich
gespült werden und Sie sparen Wasser. Und zum Glascontainer muß
man sowieso fahren. |
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| 16. Werden
die drei Altglas-Farben weiß, braun und grün im LKW wieder vermischt? |
Nein, das sieht auf den ersten
Blick nur so aus. Von unten kann man nämlich nicht sehen, dass der
Laderaum des LKW durch zwei Trennwände in drei Kammern unterteilt
ist, so dass für jede Glasfarbe eine Kammer zur Verfügung steht.
Bei der Entladung in der Glashütte kann die Arretierung der Kammern
je nach Bedarf gelöst werden, so dass auch dort die Farbtrennung erhalten
bleibt.
Spezial >> Entleerung eines Glascontainers
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| 17. Wohin sollen
eigentlich blaue oder rote Glasflaschen geworfen werden? |
| Blaue Flaschen oder auch rotes oder
schwarzes Altglas können Sie zum Grünglas dazu werfen.
Diese Glasfarbe verträgt am besten Fremdfarben. Weißglas oder
Braunglas sind zu empfindlich und müssen sortenrein bleiben. |
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| 18. Müssen
Flaschenverschlüsse abgenommen werden, bevor das Altglas in den Iglu
geworfen wird? |
| Schraubverschlüsse, Kronkorken
oder Korken müssen zwar nicht entfernt werden, aber Sie helfen
der Glashütte weiter, wenn Sie Verschlüsse aus Metall abnehmen
und zum Beipiel in den daneben stehendenen Dosencontainer werfen.
Denn sonst muß die Glashütte die Verschlüsse aus den Scherben
aussortieren und auf eigene Kosten entsorgen. |
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| 19. Wird Sperrmüll
noch abgeholt? |
| Ja, aber die Abholung ist kostenpflichtig.
Sie ist wegen des höheren Aufwands auch teurer als die Selbstanlieferung
an den Recyclinghöfen. Nähere Hinweise finden Sie unter Sperrmüll. |
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| 20. Wann und
wo gibt es die neuen Abfuhrkalender? |
Die neuen Abfuhrkalender für
das nächste Jahr werden immer Anfang bis Mitte Dezember über
die Post als Postwurfsendung verteilt und in jeden Briefkasten eingeworfen.
Sollten Sie keinen Kalender erhalten haben, können Sie sich von den
Abfallberatern einen Kalender zuschicken lassen.
Auch in den Rathäusern der Städte und
Gemeinden liegen die Kalender zur Abholung aus. Außerdem finden
Sie Ihre Abfuhrtermine auch hier auf der Homepage unter Abfuhrtermine. |
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| 21. Wird der
Restmüll in Erbenschwang verbrannt? |
| Nein. Der Restmüll wird
im Abfallentsorgungszentrum Erbenschwang mechanisch-biologisch vorbehandelt,
bevor er auf der Deponie abgelagert wird. Der Kreistag hat sich 1982 dagegen
ausgesprochen, im Landkreis eine Müllverbrennung zu bauen. Daraufhin
wurde ein Abfallwirtschaftskonzept entwickelt, dass eine andere Behandlungsmethode
für Restmüll beinhaltet. |
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| 22. Wie werden
Asbestzementplatten (z.B. Eternit) entsorgt? |
Alte Well- oder Fassadenplatten
auf Dächern und an Gebäudefassaden, sind asbesthaltig. Asbestfasern
sind seit langem als krebserzeugend bekannt. Asbesthaltige Produkte dürfen
daher nicht mehr in Verkehr gebracht werden und müssen, wenn sie ausgedient
haben, speziell entsorgt werden. Dabei sollen natürlich Mensch
und Natur sowohl beim Entfernen als auch bei der Entsorgung nicht geschädigt
werden.
Wir empfehlen daher, Dächer oder Fassaden nur von Firmen sanieren zu
lassen, die eine entsprechende Fachkunde nach der „Technischen
Regel für Gefahrstoffe – TRGS 519“ besitzen und
ordnungsgemäß mit asbesthaltigen Produkte umgehen können.
Sollten Sie dennoch die Arbeiten selbst vornehmen wollen, vermeiden Sie
alle Arbeiten, bei denen Staub freigesetzt wird: brechen Sie die Platten
nicht oder werfen Sie sie nicht zu Boden. Am besten werden die Platten befeuchtet,
um eine Staubentwicklung zu vermeiden.
Die Platten müssen für den Transport und die Entsorgung in spezielle
Säcke verpackt werden, die Sie vorab u.a. bei der EVA GmbH kaufen
können. Die verpackten Platten müssen dann im AEZ Erbenschwang angeliefert werden. Die Säcke können dort mit dem Radlader vom Anhänger heruntergenommen werden. Die Anlieferpreise
und die Preise für die Säcke finden Sie unter Preise/Gebühren. |
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